Hochtour

Von Vent zur Hinterer Schwärze auf 3.624 m

Ötztal
Top
Schwer
Eckdaten
16:45 h Dauer
39,93 km Länge
3090 hm Aufstieg
2151 hm Abstieg
3.624 m Höchster Punkt
1.891 m Tiefster Punkt
Kondition
Beste Jahreszeit
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Vent - Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze - Martin-Busch-Hütte - Vent 

Karte & Höhenprofil

Vent - Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze - Martin-Busch-Hütte - Vent 

Hintere Schwärze – Die dunkle Seele der Ötztaler Alpen

Mit 3.628 Metern erhebt sich die Hintere Schwärze (italienisch: Cima Nera) still und würdevoll über dem Gletschermeer der Ötztaler Alpen. Sie ist der vierthöchste Gipfel des Gebirges – ein Berg von eindrucksvoller Präsenz, dessen Name allein schon Ehrfurcht weckt. Ihre Erstbesteigung im Jahr 1867 durch Ernst Pfeiffer aus Wien mit den Bergführern Benedikt Klotz und Josef Scheiber war ein Pionierakt – heute bleibt sie ein Ziel für Bergsteiger mit Gespür für das Ursprüngliche.

Der Aufstieg von der Martin-Busch-Hütte über den Marzellferner zum Westgrat ist fordernd, aber lohnend. Steile Firnflanken, Gletscherspalten und weite Eisfelder verlangen alpine Erfahrung, Ausdauer und einen klaren Kopf. Wer den Gipfel erreicht, wird mit einem der erhabensten Ausblicke der Ötztaler belohnt – ein Blick zu den Eisriesen Similaun, Weißkugel und Ortler, der lange nachhallt.

Abseits der bekannten Routen liegt die Hintere Schwärze im Halbschatten ihrer berühmten Nachbarn – doch gerade diese Stille macht sie so besonders. Sie ist kein Berg, der sich leicht erschließt – sondern einer, der sich jenen öffnet, die bereit sind, sich einzulassen. Für erfahrene Alpinisten ist sie ein Ziel von tiefer Intensität und bleibender Erinnerung.

Autoren-Tipp

Gletscherausrüstung notwendig. Empfohlen mit Bergführer.

Reservierung der Hüttenschlafplätze notwendig!

Regionen & Orte

Österreich (Land)
Italien (Land)
Tirol (Bundesland)
Südtirol (Bundesland)
Bezirk Imst (Bezirk)
Vent (Tourismusregion)
Ötztal (Tourismusregion)
Meraner Land (Tourismusregion)
Schnals (Gemeinde)
Gemeinde Sölden (Gemeinde)

Gebirge

Alpen (Gebirgsgruppe)
Ötztaler Alpen (Gebirgsgruppe)
Aktualisiert am 10.06.2026 · Erstellt am 05.02.2025

Eigenschaften

Von A nach B

Wegarten

Asphalt 552,13 m
Schotterweg 542,87 m
Naturweg 17,21 km
Pfad 10,5 km
Straße 527,94 m
Pfadspur 8,31 km
Unbekannt 2,29 km

Sicherheitshinweise

Für schwindelfreie, trittsichere und hochalpin erfahrene Bergsteiger; Ausgezeichnete, körperliche Verfassung, umfassende Bergerfahrung, alpine Kletterausrüstung, Sicherungs- und Orientierungsmittel, gute Wetterverhältnisse empfohlen Bitte beachten Sie den aktuellen Wetterbericht unter: https://www.oetztal.com/de/sommer.html

Wandern Schwierigkeit

Ausgeprägtes Steilgelände - kann längere Kletterstellen (II - III UIAA), äußerst steile Grashalden, Schrofen steile Schneefelder und Gletscherpassagen enthalten. Meist wegloses, sehr ausgesetztes Gelände, über längere Strecken erhöhte Absturzgefahr.

Weitere Infos

Mehr Infos über Wandern im Ötztal: https://www.oetztal.com/wandern

Vent - Martin-Busch-Hütte

Von Vent zum Ochsenkopflift, den rauen Forstweg weiter folgen bis dieser dann links ins Niedertal abzweigt. Vorbei am Hohlen Stein, der Beschilderung folgend bis zu Schäferhütte. Dem mäßig ansteigendem breiten Weg weiter bis zur Martin Busch Hütte. (2.501 m); Gehzeit: 2 ½ Stunden. 

Martin-Busch-Hütte - Hintere Schwärze

Von der Hütte kurz taleinwärts über die Brücke und über den Niederjochbach bis zum Fuße des Marzellkammes. Den Fuß des Kammes querend und später dann absteigend zum Marzellgletscher. Über den Gletscher (im unteren Teil meist schneefrei) hinauf bis zu den Eisbrüchen. Nun entweder rechts an den Eisbrüchen vorbei und dahinter über spaltenreiches Terrain auf den oberen Gletscherboden oder von hier über den Felsgrat (Stellen II), teilweise sehr luftig, zum Gipfel; Gehzeit: ca. 5 Stunden

Hintere Schwärze - Vent

Abstieg über Firn- und Eisgrat in westlicher Richtung auf ca. 3.400 m nach links ins Gletscherbecken zwischen Hinterer Schwärze und östlicher Marzellspitze querend und weiter hinunter auf den oberen Gletscherboden. Weiter über den Marzellgletscher zum Fuße des Marzellkammes und zurück durch das Niedertal nach Vent; Gehzeit 5,5 Stunden 

Gesamtstrecke

Aufstieg: Von Vent zum Gipfel ca. 7 ½ Std. Gehzeit

Abstieg: Vom Gipfel nach Vent ca. 5 ½ Std. Gehzeit

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

Startpunkt

Vent

Anfahrt

Vent liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online:  https://www.google.at/maps

Parken

Im Bergsteigerdorf Vent stehen Ihnen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

- Im Sommer vor dem Ort (Parkautomat, nur Münzen oder EC Karte) und bei der Talstation vom Sessellift (an der Kassa der Bergbahnen)

- Im Winter nur bei der Talstation vom Sessellift

Kostenpflichtig!

Koordinaten

10.914798, 46.860935
Anreise planen

Sonntag, 14.06.
Oft sonnig und warm
Gutes Freizeitwetter
Vormittag
14 °C
10%
Nieder­schlags­risiko
Nachmittag
26 °C
30%
Nieder­schlags­risiko
Montag, 15.06.
Wechselnd bewölkt - Zudem etwas weniger warm
Vormittag
12 °C
40%
Nieder­schlags­risiko
Nachmittag
23 °C
30%
Nieder­schlags­risiko

Diese Tour befindet sich in folgenden Schutzgebieten

Naturpark Ötztal (Schutzgebiet)
Texelgruppe (Schutzgebiet)
Ruhegebiet Ötztaler Alpen (Schutzgebiet)
Ötztaler Alpen (Schutzgebiet)

Eine entsprechende Ausrüstung wie atmungsaktive und dem Wetter angepasste Outdoor-Bekleidung, knöchelhohe Bergschuhe, Wind-, Regen- und Sonnenschutz, Mütze, eventuell Handschuhe, ist für alle Wanderungen und Touren erforderlich. Die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Paketes, einem Handy und eventuell einer Wanderkarte, sowie bei Wanderungen ohne Einkehrmöglichkeit von ausreichend Proviant ist notwendig.