Fernwanderweg

Ötztal Trek Route 2

Ötztal
Top
Schwer
Eckdaten
15:00 h Dauer
35,91 km Länge
2797 hm Aufstieg
3253 hm Abstieg
3.174 m Höchster Punkt
1.755 m Tiefster Punkt
Kondition
Beste Jahreszeit
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

ETAPPE 6 – 9

Hochstubaihütte (3.174 m) – Hildesheimer Hütte(2.899 m) – Siegerlandhütte (2.710 m) – Gasthaus Hochfirst (1.860 m) – Brunnenkogelhaus (2.738 m)

Karte & Höhenprofil

ETAPPE 6 – 9

Hochstubaihütte (3.174 m) – Hildesheimer Hütte(2.899 m) – Siegerlandhütte (2.710 m) – Gasthaus Hochfirst (1.860 m) – Brunnenkogelhaus (2.738 m)

SÖLDENS STILLE SEITE


Auch in Sölden herrscht Stille, tief im Windachtal spiegelt sich die Schönheit der Natur wieder. Entlang der Ötztaler Gipfel und den Gletschern, der weiten Steinwiesen und Bergmahdern offenbart sich die stille Seite Söldens. Wo es einst rege Schmugglerpfade gab, führt nun ein ausgezeichnetes Wanderwegenetz von Hütte zu Hütte!

Höhenmeter: 2.460 hm im Aufstieg; 2.800 hm im Abstieg
Entfernungskilometer: 26,5

Ein Klassiker für alle Bergsteiger ist die Route 2 des Ötztal Treks –Söldens stille Seite! Rund um das Windachtal führt uns die Route entlang der alten Schmugglerwege – inklusive Abstecher ins benachbarte Südtirol!

Regionen & Orte

Italien (Land)
Österreich (Land)
Tirol (Bundesland)
Südtirol (Bundesland)
Bezirk Imst (Bezirk)
Meraner Land (Tourismusregion)
Ötztal (Tourismusregion)
Gurgl (Tourismusregion)
Sölden (Tourismusregion)
Moos in Passeier (Gemeinde)
Gemeinde Sölden (Gemeinde)

Gebirge

Alpen (Gebirgsgruppe)
Ötztaler Alpen (Gebirgsgruppe)
Stubaier Alpen (Gebirgsgruppe)
Aktualisiert am 24.03.2026 · Erstellt am 04.08.2016

Eigenschaften

Von A nach B

Wegarten

Unbekannt 35,91 km

Sicherheitshinweise

Für schwindelfreie, trittsichere und hochalpin erfahrene Bergsteiger;Ausgezeichnete, körperliche Verfassung, umfassende Bergerfahrung, alpine Kletterausrüstung, Sicherungs- und Orientierungsmittel, gute Wetterverhältnisse empfohlen. Bitte beachten Sie den aktuellen Wetterbericht

Wandern Schwierigkeit

Raues Steilgelände - kann einfache Kletterpassagen (I - II UIAA), sehr steile Grashalden und Schrofen, steile Schneefelder und Gletscherpassagen enthalten. Oft wegloses, ausgesetztes Gelände, über längere Abschnitte Absturzgefahr.

Weitere Infos

Zustieg – von Sölden über die Fiegl‘s Hütte im Windachtal und den Seekarsee zur Hochstubaihütte ca. 5,5 h Aufstieg; alternativ Linienbus von Sölden zur Fiegl‘s Hütte im Windachtal – dann noch ca. 3,5 h Aufstieg zur Hochstubaihütte

Mehr Infos über Wandern im Ötztal: www.oetztal.com/wandern 

Kartenempfehlungen

Kompass-Wanderkarte (erhältlich in den Informationsbüros des Ötztal Tourismus)

Etappe 6:

Von der Hütte nehmen wir zunächst in umgekehrter Richtung die Zustiegsroute über den Seekarsee. Anschließend folgt die Passage über die sogenannte Himmelsleiter, durch die der Steig in Serpentinen hinunterzieht. Seile und Steintreppen erleichtern die Passage. Wir wandern flach hinaus zu einem Notunterstand (Schlüssel hängt neben der Tür), ehe der Steig in steilerem Gelände zum Seekarsee hinableitet. Unterhalb des Sees zweigt man links ab und nimmt den Steig, der Richtung Osten zieht. Nach den sumpfigen Ausläufer des Warenkars schlängelt sich der Steig in Serpentinen nach oben zur Scharte am Windachferner. Man steigt auf den Gletscher hinab und folgt dem Weg hinauf zum Restaurant Jochdohle im Skigebiet. Jenseits auf dem Gaiskarferner geht es südöstlich hinunter zu einem Felsrücken bis wir weiter abwärts die Hildesheimer Hütte erreichen.

Etappe 7:

Wir wandern zunächst den Hüttenzustieg aus dem Windachtal hinunter, um dann links hinab zum Gaiskarbach zu steigen. Anschließend wird die Moräne des eindrucksvollen und berühmten Pfaffenferners gequert, ehe es teilweise über Blockwerk empor zum Gamsplatzl geht (kurz zuvor einmal Seilsicherungen). Zu sehen sind das Zuckerhütl mit 3.507 m und die spektakulärsten Erhebungen in den Ötztaler Alpen. Jenseits zieht der Steig vorerst in Serpentinen in steilem Gelände abwärts und bringt uns in der Folge weiter absteigend zum Triebenkarsee unterhalb der Zunge des Triebenkarlasferner. Anschließend folgt eine Passage ohne wesentliche Höhenänderung, der Steig quert die steilen Hänge der Scheiblehn und führt schließlich gemütlich nach oben zur Siegerlandhütte.

Etappe 8:

Entlang der alten Schmugglerpfade wandern wir zur Windachscharte auf 2.862 m. Dort überschreiten wir die Staatsgrenze Österreich/Italien, schon früher gerne genutzter Übergang. Mit schönen Ausblick ins Passeiertal geht’s leicht abwärts zur Timmelsalm. Knapp unterhalb treffen wir auf die Timmelsjoch Hochalpenstraße, eine beliebte Überfahrt vom Ötztal nach Südtirol. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Gasthof Hochfirst, welcher direkt an der Hochalpenstraße liegt.


Etappe 9:

Vom Gasthof Hochfirst steigt man hinauf zum Timmelsjoch. Vom Rasthausam Timmelsjoch leitet der Weg vorbei an mehreren kleinen Seen und verläuft durchgehend sanft ansteigend. Das Wannenkar wird ebenso gequert wie anschließend das Röten- und das Wietenkar. Dann steigt man in Serpentinen durch steiles, felsdurchsetztes Gelände hinauf zum Wannenkarsattel. Ab hier geht’s immer dem Grat entlang ansteigend zur Wilden Rötespitz, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Die Ötztaler Wildspitze, die prächtige Weißkugel und das Stubaier Zuckerhütl liegen unter anderem auf dem Präsentierteller. Leicht absteigend geht’s bis vor zum Brunnenkogelhaus am Gipfel des Vorderen Brunnenkogls. Für den Abstieg nach Sölden wählt man den Weg zur Brunnenberg Alm (ca. 2,5 h) oder zur Fiegl‘s Hütte im Windachtal (ca. 2 h). Von hier kann man mit der Windachlinie (Bus) nach Sölden fahren (Ersparnis ca. 2 h). Um zum Startplatz der nächsten Etappe zu gelangen, nimmt man den Linienbus von Sölden nach Obergurgl.

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel.

Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

Startpunkt

Hochstubaihütte

Anfahrt

Die Autofahrt ins ÖTZTAL. In Tirol gelegen, zweigt das ÖTZTAL Richtung Süden als längstes Seitental der Ostalpen ab. Die Anreise mit dem Auto führt Urlauber über das Inntal bis zum Taleingang und weiter das Ötztal entlang. Neben der mautpflichtigen Autobahn können auch Landstraßen genutzt werden. Mit dem Routenplaner lässt sich Ihre Fahrt schnell und bequem bestimmen: Zum Routenplaner: https://www.google.at/maps

Parken

In Sölden stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:

- Parkplatz Postplatz

- Parkplatz Stiegele

- Stufenparkplatz

- Giggijochbahn +Tiefgarage

- Gaislachkoglbahn + Tiefgarage

- Parkplatz Hochsölden

- Parkgarage Hochsölden 1. Parkdeck

- Parkplatz Zwieselstein

- Parkplatz Zwieselstein/Sportplatz.

Die Parkplätze in Sölden sind kostenpflichtig.

Bei Parken für mehrere Tage (zb Hüttentour):

- Parkgarage Gaislachkoglbahn, Parkticket entweder online oder direkt an der Kassa der Gaislachkoglbahn

Koordinaten

11.065034, 46.981895
Anreise planen

Samstag, 13.06.
Zunehmend sonniger -
Wärmer als zuletzt
Vormittag
12 °C
30%
Nieder­schlags­risiko
Nachmittag
27 °C
20%
Nieder­schlags­risiko
Sonntag, 14.06.
Oft sonnig und warm
Gutes Freizeitwetter
Vormittag
14 °C
10%
Nieder­schlags­risiko
Nachmittag
26 °C
30%
Nieder­schlags­risiko

Diese Tour befindet sich in folgenden Schutzgebieten

Naturpark Ötztal (Schutzgebiet)
Texelgruppe (Schutzgebiet)
Ruhegebiet Stubaier Alpen (Schutzgebiet)

Eine entsprechende Ausrüstung wie atmungsaktive und dem Wetter angepasste Outdoor-Bekleidung, ist für alle Wanderungen und Touren erforderlich. Die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Paketes, einem Handy und eventuell einer Wanderkarte, sowie bei Wanderungen ohne Einkehrmöglichkeit von ausreichend Proviant ist notwendig.