Ötztaler Urweg

Urweg

Weitwandern von Dorf zu Dorf

Abwechslungsreiche Landschaftsbilder, ein drucksvolle Felslandschaften und sanfte Almwiesen laden ein, Kultur, Kulinarik und einzigartige Naturerlebnisse zu erfahren. Im Mittelpunkt rückt immer wieder die Ötztaler Ache mit verschiedenen Gesichtern, so unterschiedlich zeigt sich auch das Landschaftsbild im Ötztal. Einmal ganz wild und aufbrausend, dann wieder ruhig, ursprünglich und voller Stille!

In 12 Etappen führt der Weg immer wieder vom Tal über Flüsse und Wiesen, hinauf zu aussichtsreichen Hochlagen. Wie ein Band schlängelt er, zwischen den Orten am Talboden und den wildromantischen Bergdörfern auf der Sonnenseite, hin und her. Vom tiefer gelegenen Talbeginn, geschmückt von sonnengelben Wiesenblumen, bis hin zum höchstgelegenen Kirchdorf Österreichs auf 1.930 m, führt der Weg hinein ins Tal.

Ganz drinnen im Tal, den Gletschern so nahe, bringt einem der Pfad auf Tuchfühlung mit vielen Bergriesen über 3.000 m, wie die Wildspitze oder dem Similaun, den wahren Stars im Ötztal. Am Rückweg steigt man wieder hinunter auf klimatisch günstigere Lagen und fruchtbaren Boden, wo Obstanbau betrieben wird.

Der Wanderweg kann von jedem Ort aus gestartet werden, es befinden sich genügend Parkplätze vor. Für etwaigen Rücktransport steht ein gutes Busliniennetz zur Verfügung!

Ötztal Trek

Ötztal Trek

Bergsteigen am Höhepunkt Tirols

Das Ötztal in seinen höchsten Regionen erleben – der Ötztal Trek, der hochalpine Weitwanderweg, macht es möglich!

6 Teilrouten bestehen aus insgesamt 22 Etappen und 15 Varianten umfassen rund 30 000 Aufstiegshöhenmeter und 400 km Länge. Der Ötztal Trek verläuft von Ötztal-Bahnhof ausgehend östlich über Scharten, Grate und Gipfel, von Hütte zu Hütte bis nach Obergurgl und Vent. Am westlichen Bergkamm, dem Geigenkamm, führt der Trek zurück nach Ötztal Bahnhof.

6 Teilrouten zu je 2 - 5 Tagesetappen sind ideal für einen unvergesslichen Urlaub am Höhepunkt Tirols, in der Ötztaler Bergwelt. Natürlich ist für diese Routen Bergerfahrung notwendig, die meisten Etappen sind nach dem „Tiroler Wander- und Bergwegekonzept“ als „schwarzer Bergweg“ und somit als schwierig eingestuft, die übrigen Etappen wurden als „rot“ (mittelschwierig) klassifiziert.

Einige Etappen führen über das ewige Eis, dort fehlen freilich in der Regel Markierung bzw. Beschilderung. Daher ist eine genaue Tourenplanung im Vorfeld unerlässlich, ebenso das Abrufen des Wetterberichtes. Das Tragen von Wanderausrüstung wie knöchelhohe Bergschuhe, Wind-, Regen- und Sonnenschutz, Kappe und Handschuhe sowie die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Pakets sind Pflicht für jeden Bergsteiger.

Wasserläufer

Wasserläufer

Wanderungen, die dem Gast im Ötztal alle Facetten des Wassers aufzeigen

Tauchen Sie ein in die Vielfalt des Ötztaler Wassers und folgen Sie den Wanderwegen des Ötztaler Wasserläufers! Die Spuren führen vom geeisten Wasser der Ötztaler Gletscher vorbei an wilden Wasserfällen (z.B. Stuibenfall), dem ungestümen Gewässer der Ötztaler Ache sowie dem ruhigfließenden Wasser der Waalwege. Weiter geht´s zum heißen Schwefelwasser im Aqua Dome bis hin zu dem stillen Wasser der unzähligen Bergseen im Ötztal, wie dem Naturjuwel Piburger See.LEICHT BIS MITTELSCHWER

• 86 Gletscher weisen im Ötztal die größte Vergletscherung der Ostalpen auf
• Stuibenfall, der größte Wasserfall Tirols (159 m)
• Naturjuwel Piburger See,der wärmste Badesee Tirols
• Stilles Wasser: Unzählige Bergseen im Ötztal
• Wildes Wasser: Ötztaler Ache, größter Nebenfluss Tirols
• Heilendes Wasser: AQUA DOME - Tirol Therme Längenfeld, Kurzentrum Umhausen

 

Wasser im Ötztal

Wasser, das prägende Element des Ötztals

Das von den Gletschern durch die Sonne abgeschmolzene Süßwasser speist die Weiden und die Ötztaler Ache, welche das 65 km lange Tal durchzieht. Das Einzugsgebiet der Ötztaler Ache umfasst 893 km² bei einer Höhenerstreckung zwischen etwa 700 und 3.774 m. Diese Gletscherschmelze füllt das Wasserreservoir der Bevölkerung und sorgt für die Trinkwasserversorgung.

Gletscher speichern drei Viertel aller Süßwasserreserven und stellen somit die größten, natürlichen Wasserspeicher der Welt dar.

1770 beispielsweise wurden durch das vorrückende Eis immer wieder große Seen aufgestaut, die bei ihrem Ausbruch im gesamten Ötztal und selbst im Inntal katastrophale Überschwemmungen verursachten. Die Naturgefahr trieb den Menschen verstärkt dazu an, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen und förderte damit die Gletscherforschung. Der Facettenreichtum des Wassers im Ötztal dient aber nicht nur der Wissenschaft. Die Ötztaler Gletscher sind auch Freizeitraum für die Bevölkerung und Touristen. Diese „Eiswunder“ dienen zusätzlich als Wandergebiete und vor allem als Skigebiete. Außerdem sind durch die Gletscherschmelze actiongeladene Freizeitaktivitäten, wie z.B. Rafting, Wildwasserfahren und viele mehr möglich geworden.

 

Gütesiegel

Qualitätsmerkmal

Einige der familienfreundlichen Rundwanderwege wurden vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwege ausgezeichnet. Kriterien dieses deutschen Wandersiegels:

• höchste Erlebnisqualität
• leichte Begehbarkeit
• attraktive Strecken
• angenehmer Wegbelag
• sehr gute Markierung der Wege

Die Wasserläufer stehen für vielseitige, naturnahe und faszinierende Wanderwege.

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