Wir respektieren
deine Privatsphäre!

Cookie-Einstellungen

Indem du auf „Einverstanden” klickst, stimmst du der Verwendung von Cookies und anderen Technologien (von uns sowie anderen vertrauenswürdigen Partnern) zu. Wir verwenden diese für anonyme Statistikzwecke, Komforteinstellungen und zur Anzeige von personalisierten Inhalten und Anzeigen. Dies dient dazu dir ein verbessertes Website-Erlebnis bieten zu können. Mehr darüber findest du in unseren Datenschutzbestimmungen | Impressum

  • Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten. Außerdem werden mit dieser Art von Cookies z.B. Ihre getroffenen Einstellungen zu Cookies gespeichert.

  • Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

  • Wir nutzen diese Cookies, um dir die Bedienung der Seite zu erleichtern. So kannst du beispielsweise auf Basis einer vorherigen Unterkunftssuche bei einem erneuten Besuch unserer Webseite komfortabel auf diese zurückgreifen.

  • Diese Cookies werden genutzt, um dir personalisierte Inhalte, passend zu deinen Interessen anzuzeigen. Somit können wir dir Angebote präsentieren, die für dich und deine geplante Reise besonders relevant sind.

Viermal große Freiheit

Die Lust am Outdoor-Leben nimmt zu. Camping-Urlauber wollen in der freien Natur sein und trotzdem in den eigenen vier Wänden auf Nummer Sicher gehen. Im Ötztal gibt es dafür vier Stellplätze mit Herzlichkeit und Familienanschluss.

Camping Sölden: Gastlichkeit mit Geschichte

Martha Kneisl ist sechs Jahre alt, als sie zum ersten Mal Gäste bewirtet. Als Dreikäsehoch flitzt sie über die Wiese ihres Vaters und besorgt Erledigungen für Urlauber. Lange bevor der Begriff Camping salonfähig wird, stellen Gäste ihre Zelte auf, wo heute „Camping Sölden“ Urlauber beherbergt. Geplant war das nie. In den Jahren, als der Grenzpass zwischen Italien und Österreich geöffnet und die Timmelsjoch Hochalpenstraße gebaut wird, kommen Soldaten nach Sölden. „Das war 1962“, erinnert sich Marthas Sohn Lukas Kneisl, der heute den Campingplatz führt. „Mein Opa Alois hat seine Wiese Soldaten überlassen, die als Grenzschützer am Timmelsjoch stationiert waren.“ Wenig später kommt ein holländischer Gast nach Sölden, sieht die Zelte – und fragt, ob er auch auf dem Campingplatz übernachten dürfe. „Das brachte meine Familie auf die Idee, einen Campingplatz zu errichten.“

 

Was improvisiert und mit einem spartanischen Sanitärgebäude begann, ist heute ein weitläufiges Gelände mit großem Wellnessbereich. Das Besondere ist die Lage: im Herzen von Sölden und doch naturnah am Ufer der Ötztaler Ache, deren Rauschen Campinggäste stets begleitet. Das Wasser und die umliegenden Gipfel sind von jedem Stellplatz aus zu sehen: Der Campingplatz ist terrassenartig angelegt, die verschiedenen Höhen lassen sowohl das tolle Panorama als auch Rückzugsfläche zu. Ob Wandern, Radfahren oder Skifahren: Vom Stellplatz sind es nur wenige Schritte ins Geschehen - rein in die Natur, rauf auf die Berge.

Camping Sölden

Ötztal-Arena Umhausen: Freie Platzwahl und Familienanschluss

In Umhausen ist ein Blatt Papier der Schlüssel zur perfekten Lage. Bevor Gäste ihr Wohnmobil in der „Ötztal-Arena Umhausen“ abstellen, bekommen sie einen Lageplan ausgehändigt. „Jeder Gast soll sich ein eigenes Bild machen und selber seinen Stellplatz aussuchen“, sagen Rainer und Birgit Krismer, die 1987 ihren Campingplatz eröffnet haben. Selbst bei viel Trubel halten sie an diesem Ritual fest. Dann packt die ganze Familie mit an, damit der Betrieb mit insgesamt 100 Stellplätzen läuft. „Wir halten als Familie zusammen – und das sollen unsere Gäste auch spüren“, sagt Birgit Krismer. „Wer zu uns kommt, wird Teil der Familie!“ In der Früh gibt’s Brötchen zu kaufen und einen Kaffeeautomaten, abends kocht Rainer Krismer im eigenen Restaurant auf.

Urlauber kommen deshalb gerne zurück – wegen der familiären Atmosphäre des Krismer’schen Clans, aber auch wegen der Lage. In der Mitte des Ötztals ist Umhausen ein prima Ausgangspunkt quer durch das Tal. In wenigen Minuten entfernt liegen der Naturbadesee Umhausen, das Ötzi-Dorf und der Greifvogelpark, eine halbe Stunde braucht man zum Stuibenfall, dem höchsten Wasserfall Tirols. Eine Besonderheit sind zwei Holzhütten, die Gäste mieten können. Dafür bauten Rainer und Birgit Krismer Gartenhäuschen um: Sie isolierten die Holzwände und richteten alles liebevoll ein, sodass bis zu vier Gäste auf dem Campingplatz übernachten können – ohne Zelt oder Van.

Ötztal Camping Umhausen

Camping Ötztal Längenfeld: Komfortable Idylle zwischen Wald und Wiesen

Am Rande von Längenfeld an einem Wäldchen gelegen fängt die Geschichte von „Camping Ötztal Längenfeld“ mit einer Jausenstation und „Zeltelern“ an. Familie Auer eröffnet 1957 ein Ausflugsgasthaus. Im Sommer fragen immer wieder Gäste, ob sie in dem Wäldchen campen dürfen. Jene „Zelteler“ geben den Anstoß, dass 1959 der Campingplatz entsteht. Erst nur mit einem kleinen Sanitärhäuschen und im Sommer betrieben, wächst das Gelände über die Jahrzehnte. „Heute haben wir 190 Stellplätze“ sagt Sandro Auer stolz und deutet auf den Platz, der idyllisch zwischen Waldrand, Feldern und Wiesen liegt. Der Clou sind vier Alpine Lodges, die auf einem durch Hecken abgeschlossenen Bereich stehen. Hier bucht sich ein, wer das Flair eines Campingplatzes erleben, aber nicht auf die Qualität eines Hotels verzichten möchte. Auf 25 bis 30 Quadratmetern haben zwei bis fünf Personen Platz. „Wir haben nur mit heimischen Zirben- und Tannenhölzern und natürlichen Dämmmaterialien gearbeitet“, erklärt Sandro Auer.

 

Camping Ötztal Längenfeld

© Lukas Ennemoser / Camping Ötztal Längenfeld

Genauso viel Liebe zum Detail steckt in dem Sanitärhaus Bergquell. Im modernen alpinen Stil erbaut gibt es elf Luxus-Waschkabinen mit Regenduschen und Waschbecken, einen Aufenthaltsraum mit Bibliothek und Flatscreen, einen Baby- und einen Abwaschraum. Wellness findet nur wenige Minuten entfernt statt: Die Therme Aqua Dome liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Jausenstation von einst gibt es noch, allerdings wurde seither umgebaut. Heute ist das „Restaurant Infang“ nicht nur beliebt bei den Campinggästen: „Es kommen auch viele Ötztaler zum Essen zu uns“, freut sich Sandro Auer.

Ötztaler Naturcamping in Huben: Die Tradition lebt fort

„Wo Camping noch Camping ist“ heißt das Motto des „Ötztaler Naturcampingplatz“ in Huben. Im Mittelpunkt stehen Traditionen und der naturbelassene Campingplatz, der sich seiner Umgebung anpasst. Ruhig am Waldrand gelegen bezaubert dieser mit seiner grünen Lage umgeben von der imposanten Ötztaler Bergwelt, über das Gelände fließt ein ruhiger Bach. Es gibt 100 Komfort-Stellplätz, schön angelegte Terrassenplätze und ab 2022 noch mehr Panoramaplätze.

Gegründet wurde der Ötztaler Naturcampingplatz von dem Maurer Alfons Kuprian im Jahr 1959. Damals holte er sich das Einverständnis der Bauern und funktionierte Weidefläche zu einem Campingplatz um. Ab 1986 erhielt der Campingplatz den Namen „Ötztaler Naturcampingplatz“. Heute leitet Ernst Kuprian, der Bruder von Alfons Kuprian, den Campingplatz, in Zukunft soll sein Sohn Simon übernehmen. Was über all die Jahre blieb, ist die Naturverbundenheit und das Festhalten an Traditionen. So gibt es auf dem Campingplatz eine Mühle, in der Korn zu Mehl gemahlen und anschließend im Holzofen zu Brot gebacken wird. Camping- und andere Gäste können das frische Brot mit Speck und Käse vom heimischen Bauern genießen, im Sommer gibt es auch gemeinschaftliches Brotbacken. 

Campingplatz Huben

© Lukas Ennemoser / Ötztaler Naturcamping

INFO

Praktische Links:
https.//www.oetztal.com/de/unterkuenfte/camping.html
https://www.camping-soelden.com
https://www.camping-oetztal.com
https://oetztalcamping.com
https://www.oetztalernaturcamping.com

 

Hinweis:

Der Ötztaler Naturcamping-Platz in Huben bleibt wegen Umbaus geschlossen vom 05.09. – 20.12.2022.

Jasmin und Sophie Kreulitsch

Gastautoren Jasmin und Sophie Kreulitsch

Die freie Reisejournalistin und Bloggerin Jasmin Kreulitsch und ihre Nichte Sophie testen im Ötztal alles, was Familien tierisch und auch sonst auf Trab hält.

Noch mehr Reiseerlebnisse gibt es auf www.kosmopoetin.com.