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Spaß im Nass

8 Orte zum Abtauchen für kleine Urlauber

Im Bergsee oder im Freibad, im Erlebnis- oder im Waldschwimmbad, in der Therme oder im Hallenbad: Kleine Gipfelstürmer brauchen im Ötztal nur einen Platsch, um sich im Nu in große Wasserratten zu verwandeln.

1. Märchenhaft baden im Piburger See

Ein Drache, so heißt es in einer Sage, wohnte einst am Grunde des Piburger Sees. Manchmal kroch er aus seinem Versteck am Berg heraus und hinunter zum Bach. Woher die Menschen das wussten? Weil der Drache den Weg mit seinem giftigen Atem rot färbte. Heute fürchten sich kleine Urlauber nicht mehr vor dem Drachen von früher, denn wenn es im Sommer am Piburger See rot leuchtet, sind das nur Blumen oder die Sonnenschirme vom Schwimmbad. Hier kreischt man nicht wegen wilder Fabeltiere, sondern vor Freude, weil die Sonne so herrlich kitzelt und man im türkisblauen Wasser bis zur Schwimminsel mitten im See kraulen kann. Wunderbare Alternative: Im Ruderboot über den See fahren. Der Piburger See auf 900 m ist zwar einer der höchst gelegenen Seen in Tirol, er ist aber auch der wärmste, obwohl er von gigantischen Bergen umgeben ist. Und weil sich die Spitzen, allen voran die des Acherkogels, im klaren Wasser spiegeln, nennt man den Piburger See auch „Spiegel der Berge“.

Schwimmen im Piburger See

2. Prickelndes Vergnügen im Erlebnisschwimmbad Oetz

Erlebnisschwimmbad Oetz

Vom Piburger See ist es nur eine kurze Autofahrt zum Erlebnisschwimmbad Oetz. Am Waldrand direkt unter den bunten Gondeln der Acherkogelbahn warten viele nasse Abenteuer auf die ganze Familie, vor allem auf der 50 m langen Wasserrutsche, wo Badenixen und Zwergpiraten einstimmig „Hui!“ schreien, wenn sie schwungvoll ins Becken platschen. Aber Moment, was ist denn da drüben los? „Juhu, das kitzelt so schön auf meinem Kopf!“ schallt es weit über das Wasser, denn siehe da: Ein lustiger Wasserpilz, ein verrückter Luftsprudel und zischende Fontänen sorgen dafür, dass wirklich niemand trocken bleibt.

3. Natürlich schwimmen im Badesee Umhausen

Umhausen hat mehrere Urkraft-Plätze, zwei davon liegen direkt nebeneinander. Im Freilichtmuseum Ötzi Dorf tauchen wir ein in die versunkene Welt der Steinzeit. Gleich danach springen wir in reines Trinkwasser und prüfen den Badesee Umhausen, einen künstlich angelegten Naturbadesee, auf seine Spaßtauglichkeit. Aufgeregt tönt es durcheinander: „Ich geh auf den Sprungturm!“ – „Ich schwimme lieber zur Insel!“ – „Auf los geht’s los, ich hau jetzt ab aufs Spielefloß!“ Für Eltern gibt es auch stillere Urkraft-Gewässer: die erneuerte und erweiterte Kneippanlage am Bischoffsplatz.

Badesee Umhausen

4. Genüsslich plantschen im Waldbad Haiming

Waldbad Haiming

Eine Oase der Ruhe ist das Waldbad Haiming. Unter und zwischen hohen Laub- und Nadelbäumen fühlt man sich fast ein bisschen verwunschen, wie in einem Märchenwald. Praktisch für alle Schwimmtypen und -generationen: Kinder-, Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken sind hier getrennt. Und wer eine Pause braucht, der legt sich einfach in den Schatten des Waldes. „Aber vorher hol ich mir ein Eis vom Kiosk, gell?“

5. Flott rutschen im Freibad Längenfeld

Wer kennt sie nicht, die klassische Kinderschwimmbadfrage? Die kann natürlich auch im Freibad Längenfeld mit der Antwort „Eis am Stiel“ positiv beantwortet werden. Das Schwimmbad liegt in den Wiesen am Dorfeingang, gut beschattet von grünen Baumwipfeln. Und auch in Längenfeld gibt es eine Wasserrutsche, auf der alle „Hui!“ kreischen beim Hinuntersausen.

Freischwimmbad Längenfeld

6. Wetterunabhängig in der Freizeit Arena Sölden

Freizeit Arena Sölden

Wenn das Wasser mal von oben kommt, ist der Spaß im Nass nicht vorbei. Die Badelaune vom Regen vermiesen lassen? Ha, nicht mit uns, selbst bei schlechtem Wetter reiten wir auf der perfekten Welle! In der Freizeit Arena Sölden hört man dann und wann sogar ein leises Seufzen und die Frage: „Hach, womit soll ich bloß anfangen?“ Mit dem Wildwasserkanal, der Felsengrotte, der Breitrutsche, dem Blubberboden oder doch mit den Sprudelliegen?

7. Frosch-Perspektiven im AQUA DOME

Hurra, der neue Kinderbereich mit dem Frosch-Maskottchen AQUAKI ist cool! Wer testet als erstes die Reifenrutsche mit Zeitnehmung und coolen „Daylight-Effekten“ und wer die Trichterrutsche mit Sound und LED-Show? Und ist da etwa die Sonne rausgekommen? Dann ab in den neuen Wasser-Fun-Park mit Spritz- & Wasserspielattraktionen! Drinnen erkunden die Kleinen die „Alpen Arche Noah“ mit zwei großen Schwimmbecken an Deck eines Schiffes, während die Eltern sich ein paar ruhige Wellness-Stunden gönnen. Wer traut sich auf die Riesenrutsche, wer kraxelt im Spielraum „Kletterkitz“, und wer bastelt im Kreativ-Raum „Kuckucksnest“? Keine Angst, die Kinderbetreuerinnen kümmern sich ganztägig kostenlos um verspielte und verwegene Wasserratten.

Mehr über Aqua Dome Längenfeld

Aqua Dome Längenfeld

8. Action in der AREA 47

AREA 47

Die letzte Portion Abenteuer holen wir uns in der AREA 47. Auf mehr als 6,5 Hektar wartet an der Gabel von Inntal und Ötztal neben ganz viel Outdoor-Action auch jede Menge Wasser auf kleine Eroberer. Zwar sind die meisten der Nervenkitzel-Attraktionen erst für Teenager (ab 14 Jahren) zugänglich, aber auch Badeküken können in der Water-Area nach Herzenslust schwimmen, tauchen und toben – oder beim Kinderrafting über das Wasser sausen. Spätestens, wenn die Mini-Kapitäne auf den Wellen des Inns schaukeln, wissen sie ganz genau, wie herrlich im Ötztal die wilden Wasser wirbeln.

Infos

Badetipps:

  • Behaltet Eure Kinder immer im Auge, auch Bademeister geben keine absolute Sicherheit.
  • Kleinkinder bis ca. drei Jahre sollten niemals alleine im oder am Wasser sein.
  • Schwimmflügel sollten die richtige Passform und Größe, zwei separate Luftkammern und TÜV-/GS-Prüfsiegel haben. Die Aufmerksamkeit von Eltern können Schwimmhilfen jedoch nicht ersetzen.
  • Lasst Eure Kinder nicht überhitzt ins Wasser springen. Jeder Körper braucht Anpassungszeit. Daher gilt: vorher duschen oder langsam ins Wasser gehen.
  • Bei Gewitter holt Eure Kinder bitte sofort aus dem Wasser.
  • Beim Schwimmen in Seen sollte man die Entfernung zum Ufer im Blick behalten. Für den Rückweg müssen genügend Kraftreserven vorhanden sein.
  • Springt niemals in trübe oder unbekannte Gewässer und beachtet unbedingt Verbotsschilder am Wasser.
Jasmin und Sophie Kreulitsch

Gastautoren Jasmin und Sophie Kreulitsch

Die freie Reisejournalistin und Bloggerin Jasmin Kreulitsch und ihre Nichte Sophie testen im Ötztal alles, was Familien tierisch und auch sonst auf Trab hält.

Noch mehr Reiseerlebnisse gibt es auf www.kosmopoetin.com.