BIG 3 Rallye in Sölden

3 Mal über 3.000 Meter an einem Tag

Die BIG 3 in Sölden sind der absolute Höhepunkt beim Skifahren in Sölden. Es handelt sich dabei um drei Dreitausender, die auf der BIG 3 Rallye an einem einzigen Tag erklommen werden können. Die Skirunde ist knapp 50 Kilometer lang und durchquert das gesamte Skigebiet von Sölden. Highlight sind ohne Zweifel die wunderschönen Aussichten und zahlreichen Plätze, die sich perfekt für einen Schnappschuss eignen. Snowplaza Reporterin Miranda hat die Skirunde ausprobiert.

An einem schönen Dezembertag steigt sie in die brandneue Giggijochbahn und fährt anschließend zu den Aussichtsplattformen am Tiefenbachkogl, an der Schwarzen Schneid und am Gaislachkogl. Aber lest am besten selbst, was sie über den erlebnisreichen Tag in Sölden schreibt.

Erster Selfie-Stopp auf der Schwarzen Schneid

Die Runde beginnt bei der brandneuen und rasend schnellen Giggijochbahn. In nur 10 Minuten komme ich oben am Berg an, wo erst einmal die blaue Piste Nummer 13 auf mich wartet. Die Abfahrt ist perfekt präpariert und ideal, um sich aufzuwärmen.

Weiter folge ich der vorgeschriebenen Route in Richtung Gletscher und dem ersten Foto-Stopp auf der Schwarzen Schneid auf 3.250 Metern Höhe. Der Fotoapparat steht direkt an der Bergstation, also Zeit für den ersten Beweis, dass ich mich oberhalb von 3.000 Metern befinde. Auch andere Skifahrer fühlen sich zu Selfies animiert. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Aussichtsplattform auf 3.340 Metern Höhe zu besuchen. Dabei empfiehlt es sich, die Skier an der Bergstation zu lassen. Der Aufstieg mit Skischuhen dauert ungefähr 20 Minuten.

 

Das erste Selfie der BIG 3 Rallye an der Schwarzen Schneid.
Die geniale blaue Piste Nummer 38 „die Autobahn“ voll im Blick. Nächste Ausfahrt: BIG 3 Tiefenbach.

Aussichtsplattform über dem Gletscher

Durch den Skitunnel fahre ich weiter zum Tiefenbachgletscher, wo die vielleicht beste blaue Skipiste des gesamten Skigebiets auf mich wartet: Nummer 38. Dabei handelt es sich um eine echte ‘Autobahn’, auf der sich prima fullspeed carven lässt.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht rase ich zur Tiefenbachgondel, um zum nächsten Aussichtspunkt der Skirallye zu gelangen: BIG 3 Tiefenbach. Der Name bezeichnet eine 20 Meter lange Brücke, die knapp 60 Meter über dem Gletscher hängt. Wenn man hinüber läuft, ist die Bewegung der Brücke leicht zu spüren, was das Ganze noch spannender macht. Die Aussicht auf den höchsten Berg Nordtirols, die Wildspitze mit 3.776 Metern Höhe, ist großartig. Alle zücken ihre Kameras und schießen Fotos und Selfies – ich natürlich auch. Mit solchen Bildern lässt sich ohne Zweifel Eindruck bei seinen Freunden schinden.

Selfie in 60 Metern Höhe über dem Gletscher – die BIG 3 Aussichtsplattform am Tiefenbachgletscher.

Selfie in 60 Metern Höhe über dem Gletscher – die BIG 3 Aussichtsplattform am Tiefenbachgletscher.

Das leckerste Schnitzel meines Lebens

Weiter geht es auf meiner Lieblingspiste Nummer 38 Richtung Sessellift, der mich zum Rettenbachferner bringt. Der Schnee dort oben ist fantastisch, da der Gletscher oft im Schatten liegt. Über die blaue Piste Nummer 30, eine der längsten Talabfahrten Österreichs, cruise ich weiter zur schwarzen Nummer 7.

An der Talstation angekommen, geht es wieder nach oben zur letzten Station der BIG 3 Rallye, der Spitze des Gaislachkogl. Hier steht das supermoderne ice Q Restaurant auf 3.048 Metern Höhe. Der Photopoint befindet sich etwas unterhalb, aber auch das Restaurant ist ohne Zweifel einen Besuch wert. Im ice Q hatte ich das unbestreitbar beste Schnitzel meines Lebens. Und während ich so nach draußen schaue, denke ich: Ja, hier könnte ich wohnen.

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Zugabe mit sonniger Unterstützung

Vom Gaislachkogl-Gipfel setze ich die Ski-Safari auf der roten Piste Nummer 1 fort. Die Abfahrt bis zur Mittelstation der Gaislachkoglbahn ist anspruchsvoll, bietet aber eine herrliche Aussicht über das gesamte Skigebiet und den Ort.

An der Gaislachkogl-Mittelstation angekommen, würde ich normalerweise der offiziellen Skirunde in Richtung Tal folgen, um die BIG3-Rallye abzuschließen. Allerdings habe ich noch nicht genug und entscheide mich für einen kleinen Bonus zurück zum Giggijoch. Ich bündle meine letzte Energie des Tages und stürze mich erneut auf die blaue Nummer 13. Was für ein wunderschöner Skitag und was für eine unvergleichliche Skirunde über die 3 Höhepunkte Söldens.

Gastautorin: Miranda Muller

Miranda Muller ist Chefredakteurin bei Snowplaza und die Alpen sind ihr zweites Zuhause. Skifahren, Snowboarden, Wandern oder Mountainbiking – sie mag alle Sportarten. Miranda hat auch eine längere Zeit in Trentino gewohnt und als Skilehrerin in den Alpen gearbeitet.

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