Schneeschuh- & Winterwandern

Alternative mit Aha-Effekt

Es geht auch auf die sanfte Tour – der Sport im Winter. Wandern verliert auf schneebedeckten Wegen keinesfalls seinen Reiz, ganz im Gegenteil. Ob auf eigene Faust, mit der Familie, in geführten Gruppen oder gar auf Schneeschuhen, im Ötztal kommt man auf den Geschmack.

Drucken
GPX
KML
Fitness
Skitour

Hochfirst

Skitour • Ötztal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Ötztal Tourismus
  • Einfahrt in die bis zu 45° steile Nordflanke
    / Einfahrt in die bis zu 45° steile Nordflanke
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Abfahrt durch die Hochfirst-Nordflanke
    / Abfahrt durch die Hochfirst-Nordflanke
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Bei optimalen Bedingungen wird man auf der Gletscherzunge des Gaisbergferners, welche vom schattenspenden Kirchenkogel 3280m profitiert, durchaus noch lockeren Pulverschnee vorfinden.
    / Bei optimalen Bedingungen wird man auf der Gletscherzunge des Gaisbergferners, welche vom schattenspenden Kirchenkogel 3280m profitiert, durchaus noch lockeren Pulverschnee vorfinden.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Der lange und flache Anstieg durch das Gaisbergtal in Richtung Süden
    / Der lange und flache Anstieg durch das Gaisbergtal in Richtung Süden
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Der Aufstieg erfolgt zunächst über die Skipisten hinauf an den Beginn des Gaisbergtales
    / Der Aufstieg erfolgt zunächst über die Skipisten hinauf an den Beginn des Gaisbergtales
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Im Frühjahr, wenn sich der Schee an diesem Hang in einen harten Schmelzharschdeckel umgewandelt hat, dann sind hier Harscheisen unbedingt einzusetzen.
    / Im Frühjahr, wenn sich der Schee an diesem Hang in einen harten Schmelzharschdeckel umgewandelt hat, dann sind hier Harscheisen unbedingt einzusetzen.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Im nicht allzu steilen Gelände geht es unschwierig durchauf.
    / Im nicht allzu steilen Gelände geht es unschwierig durchauf.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Wir nähern uns im nach wie vor nicht allzu steilen Gletschergelände der Nordflanke an
    / Wir nähern uns im nach wie vor nicht allzu steilen Gletschergelände der Nordflanke an
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Blick gegen Westen am Kirchenkogel 3280m vorbei zum Wasserfallferner.
    / Blick gegen Westen am Kirchenkogel 3280m vorbei zum Wasserfallferner.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Ist der Nordwestgrat mit Schnee bedeckt, dann kommt man unproblematisch im Stapf bis zum Gipfel.
    / Ist der Nordwestgrat mit Schnee bedeckt, dann kommt man unproblematisch im Stapf bis zum Gipfel.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Bei fehlender Schneeauflage bewegt man sich zwar im klettertechnisch leichten, allerdings im brüchigen Fels auf hartem, bei Sonnenschein aufweichendem Permafrostboden. Rutsch- und Absturzgefahr besteht.
    / Bei fehlender Schneeauflage bewegt man sich zwar im klettertechnisch leichten, allerdings im brüchigen Fels auf hartem, bei Sonnenschein aufweichendem Permafrostboden. Rutsch- und Absturzgefahr besteht.
    Foto: Ötztal Tourismus
Karte / Hochfirst
2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 12 14 Nederhütte

Die angesagteste Steilabfahrt im Obergurgler Tourengebiet.

schwer
15 km
5:30 h
1494 hm
1446 hm

Von Obergurgl auf einer Schotterstrasse südwärts zur Mittelstation der Hohe Mut Bahn und weiter steil in das Gaisbergtal hinauf. Weiter bis zum Gaisbergferner (Ende der Markierungen!). Jetzt über den Gletscher links, sehr steil empor auf die orographisch rechte Seitenmoräne, diese entlang bis zum kleinen Hochfirstferner. Nun anseilen und am nördlichen Rand des Gletscher (Spalten!) bis unter die Gipfelflanke, den Bergschrund überqueren (bei Ausaperung oft problematisch!) udn über die 45-55 Grad steile Flanke zu den unschwierigen Gipfelfelsen des Hochfirst.

Aufstieg: 4 h, 15 min.

Abfahrt: 1 h

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
3400 m
1906 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Nederhütte

Sicherheitshinweise

Lawinengefahrenskala

1 (GERING)

Eine Lawinenauslösung ist nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind keine Lawinen (sog. Rutsche) zu erwarten. Allgemein sichere Verhältnisse.

2 (MÄSSIG)

Eine Lawinenauslösung ist bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Größere Lawinen sind nicht zu erwarten. Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt, außer an einigen Steilhängen. Vorsichtige Routenwahl bei den angegebenen Steilhängen und Hangexpositionen.

3 (ERHEBLICH)

Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig. Angegebene Steilhänge und Hangexpositionen möglichst meiden.

4 (GROSS)

Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise entstehen viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen. An vielen Steilhängen ist die Schneedecke nur schwach gefestigt. Bei der Routenwahl Beschränkung auf mässig steiles Gelände sowie Beachtung der Lawinenauslaufgebiete. Es ist viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig.

5 (SEHR GROSS)

Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten. Bei dieser Warnstufe ist in Skigebieten somit kein sicherer Betrieb mehr möglich. Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und instabil. Verzicht auf Touren ist empfohlen.

 

Siehe auch unter lawine.tirol.gv.at

 

Ausrüstung

Empfohlene Skitouren Ausrüstung

Die „normale Skitourenausrüstung“ besteht aus Tourenski mit Tourenbindung, Teleskopstöcke, Steigfelle, Harscheisen, digitalem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Set und einem Mobiltelefon. Eine „komplette Gletscherausrüstung“ besteht aus Sitzgurte, zwei unterschiedlich langen Prusikschlingen bzw. Steigklemmen, zwei HMS-Karabiner, Pickel, Steigeisen und einem Seil. Ein Rucksack mit entsprechendem Inhalt gehört mitzutragen, auch Wechselbekleidung, Sonnenschutz, Kälteschutz, Verpflegung und genügend zum Trinken! Bei Hüttenübernachtungen nicht vergessen Hygieneartikel und einen Hüttenschlafsack mitnehmen!

 

SCHWIERIGKEITSBEWERTUNG

  • Leicht: Leicht, kurze bis mäßig lange Touren mit Anstiegen, die 25° nicht bzw. nur kurzfristig überschreiten.
  • Mittel: Mittelschwere, mäßig lange bis lange Touren mit Anstiegen, die 35° nicht bzw. nur kurzzeitig überschreiten.
  • Schwer: Schwierige, lange bis sehr lange Touren mit Anstiegen, die 40° oder mehr erreichen, und Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad (UIAA).

 

Weitere Infos und Links

Skitouren Regeln

  • Beachten Sie bei allen Aktivitäten in der Natur und bei der Tourenauswahl die geltenden Regelungen (z.B. Wildschutzgebiete, jagdliche Sperrflächen, Aufforstungsflächen, Informationstafeln, usw.)
  • Respektieren Sie Ruhezonen für Wildtiere und meiden Sie Fütterungsstellen sowie lauten Lärm
  • Durchqueren Sie Waldgebiete im Winter möglichst nur auf freigegebenen Wegen und Routen, die Tiere reagieren auf unlokalisierbaren Lärm sehr panisch.
  • Erkennen Sie die Lebensräume der Wildtiere, weichen Sie den Tieren nach Möglichkeit aus. Beobachten Sie Wildtiere nur aus der Distanz. Mitgeführte Hunde bitte unbedingt an der Leine halten, es ist absolut unverantwortlich, Hunde in der winterlichen Notzeit im Wald frei umher laufen zu lassen.
  • Die richtige Zeitplanung: Starten Sie früh genug und kehren Sie bis vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück. Im Frühjahr sollte man mittags wieder auf der Hütte sein (Lawinengefahr)
  • Fahren Sie niemals durch Aufforstungen und Jungwuchsflächen. 

 

Ötztal Tourismus übernimmt für die angeführten Touren keine Haftung und empfiehlt die Mitnahme eines Bergführers. Gletscherüberquerungen sind nur mit Seil und in einer Gruppe möglich.

Vor Antritt einer Tour sollten Sie im Tal das Ziel und die Zeit der voraussichtlichen Rückkehr bekannt geben. Die Mitnahme eines Lawinenverschütteten-Suchgerätes wird dringend empfohlen.

 

Mehr Infos über Skitouren im Ötztal: https://www.oetztal.com/skitouren

 

 

Start

Obergurgl (1905 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.869330, 11.026490
UTM
32T 654438 5192637

Ziel

Obergurgl

Wegbeschreibung

Die Skitour auf den Hochfirst 3403m bietet dem alpinen Tourengeher sicherlich die angesagteste Steilwandabfahrt im Tourengebiet von Obergurgl, die nur noch mit der direkten Nordflanke am Granatenkogel 3318m zu vergleichen ist. Startet man in Obergurgl bei der Talstation der Hohen Mut Bahn 1915m so sind bis zum Gipfel auf gut 9,0 Kilometern nicht ganz 1500 Höhenmeter zurückzulegen. Nützt man die Festkogelbahn als Aufstiegshilfe und fährt zum Taleingang des Gaisbergtales ab, so verringert sich der Anstieg auf 6.5 Kilometer, beziehungsweise 1100 Höhenmeter. Im Gaisbergtal geht es zunächst für längere Zeit entlang dem Talboden über meist recht flaches Gelände in Richtung Süden. Die beiden eindrucksvollen Gipfel, der Hochfirst, sowie die Liebener Spitze 3399m bauen sich dabei immer mächtiger vor uns auf. Nach Betreten des Gaisbergferners zweigt man bei Pt. 2700m nach links ab, um über einen 35° bis 40° steilen Hang hinauf auf den Hochfirstferner zu gelangen. Im Frühjahr bei optimalen Bedingungen ist es von Vorteil, wenn man hier kompakten Schmelzharsch vorfindet und so mit Harscheisen und einer perfekten Spitzkehrentechnik recht problemlos in das nächst höher gelegene Gletscherbecken gelangt. Die perfekte Spitzkehrentechnik, die Harscheisen vielleicht weniger werden wir nochmals in der gewaltigen Nordflanke des Hochfirsts 3403m benötigen. Aber es zeigt sich bereits an diesem ersten Aufschwung, dass für diese Tour nicht nur perfekt günstige Lawinen- und Schneeverhältnisse Voraussetzung sind, sondern diese Tour im Grunde nur erfahrenen Winterbergsteigern mit dem notwendigen Können und Know How vorbehalten sein sollte. Über den Hochfirstferner geht es dann zunächst wieder in angenehmer Steigung bis an den Rand der Nordflanke, welche spätestens ab der Randspalte über 200 Höhenmeter hinweg eine durchschnittliche Neigung von 40°, in den steilsten Passagen sogar bis 45° aufweist. Spätestens ab hier sollte man dann wirklich nur noch bei einer absolut sicheren Lawinensituation das weitere Fortkommen suchen. Ist das Skidepot erreicht, geht es bei ausreichender Schneelage unproblematisch im Stapf bis zum Gipfel. Der Grat kann aber auch schneefrei sein. Es sind dann zwar kaum klettertechnische Schwierigkeiten zu bewältigen, allerdings handelt sich um meist bröckelnden Fels, sowie loses Geröll, welche noch zusätzlich auf Permafrostboden lagern. An warmen Tagen, an denen der Boden etwas auftaut, kann dieser letzte Aufschwung dann durchaus nochmals etwas unangenehm sein. In diesem Fall kann ein Seil dann doch durchaus hilfreich sein. Die nachfolgende Steilwandabfahrt zählt skitechnisch gesehen zum Anspruchsvollsten was das Tourengebiet um Obergurgl für Skibergsteiger zu bieten hat und deshalb wäre es zu diesem Zeitpunkt sicherlich zu spät, erst jetzt seine skifahrerischen Grenzen kennenlernen zu wollen. Ein Stemmbogen ist hier sicherlich zu wenig, um unten heil anzukommen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

 

Anfahrt

Obergurgl-Hochgurgl liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online:  https://www.google.at/maps

 

Parken

In Obergurgl-Hochgurgl stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Parkplatz Dorfzentrum Obergurgl (vor der Kirche rechts runter, hinter dem Mehrzweckgebäude wo auch das Informationsbüro beheimatet ist) Parkautomat mit Münzeinwurf
  • Parkplatz Ortseingang – Talstation Festkoglbahn, kostenfrei – Nachtparkverbot
  • Parkplatz Hochgurglbahn Talstation, kostenfrei – Nachtparkverbot
  • Parkplatz Top Mountain Crosspoint, kostenfrei
  • Parkplatz Hochgurgl, Kostenfrei (sehr kleiner Parkplatz)

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ähnliche Touren in der Umgebung

  • Pulverschwünge im oberen Firnbecken des Gaisbergferners
    Seewerspitze
  • Wenn dieser Hang im Aufstieg gehalten hat, dann sollte er dies grundsätzlich auch in der Abfahrt tun.
    Liebenerspitze Hauptgipfel
  • Abfahrt über den Rotmoosferner
    Liebenerspitze Westgipfel
  • Abfahrt vom Gipfel des Hinteren Seelenkogels 3470m
    Hinterer Seelenkogel vom Rotmoostal aus
  • Abfahrt hinunter zur Schönwieshütte 2266m.
    Langtalereckhütte
  • Abstieg zum Skidepot
    Vorderer Seelenkogel
  • Pulverschwünge am Hangererferner
    Eiskögele vom Rotmoostal aus
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
schwer
Strecke
15 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
1494 hm
Abstieg
1446 hm

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.
  • 1.0°C

  • 0–446 cm

  • Info

  • Live

Buchung Schließen

Wann Kommst du?

Weiter

Wie viele seid Ihr?

Suchen Zurück

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf unserer Webseite einverstanden sind. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.