Variante 7
Sölden (1.368 m) - Kleblealm (1.983 m) - Laubkarsee - Hochstubaihütte (3.174 m)
Sölden (1.368 m) - Kleblealm (1.983 m) - Laubkarsee - Hochstubaihütte (3.174 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig, Fahrweg |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Grundmaß an Schwindelfreiheit, Kondition; Bergweg rot |
Schwierigkeiten: |
keine besonderen Schwierigkeiten |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung |
Gehzeit: |
rund 5 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 1800 Hm Aufstieg |
Höchster Punkt: |
3174 m |
Entfernungskilometer: |
rund 8 km |
Übernachten, einkehren: |
Kleblealm, Hochstubaihütte |
1800 Höhenmeter von Sölden zur Hochstubaihütte (3174 m) auf der Wildkarspitze sind eine Menge Holz, diese Etappe gilt es deshalb gut vorbereitet anzugehen. Am Ziel wird man jedenfalls durch eine grandiose Rundumsicht mehr als belohnt.
Vom Zentrum in Sölden wandern wir zunächst hinauf in den Weiler Granbichl und benützen im Bereich des Parkplatzes den Steig, der immer wieder den Fahrweg überquert und im Wald empor zur Kleblealm führt. Die außergewöhnlich urige Hütte ist in rund eineinhalb Stunden erreicht und stellt eine gute Möglichkeit dar, sich vor dem Weitermarsch auszurasten und zu stärken. Immerhin stehen noch etwa dreieinhalb Stunden Gehzeit an. Ab der Alm leitet dann ein Steig sanft ansteigend über dem Windachtal einwärts, um in der Folge nordöstlich hinauf ins Laubkar zu ziehen. Darin befindet sich der bezaubernde Laubkarsee - ein landschaftliches Highlight der Tour. Ab dem See verläuft die Wanderung in felsigem Gehgelände. Nach dem Laubkarsee erwartet uns eine steilere Passage, im Anschluss daran führt der Steig insgesamt Richtung Osten und verläuft sanft. In dem Bereich müssen zwei Schneefelder überquert werden, die sich bis in den Spätsommer halten können. Es handelt sich freilich um einen unproblematischen Abschnitt, Steigeisen sind nicht erforderlich. Gegen Ende hin heißt es noch einmal eine steilere Passage überwinden, die letzten Meter wandert man von Nordwesten zur Hochstubaihütte.
Variante:Wer sich den eineinhalbstündigen Aufstieg zur Kleblealm sparen will, nimmt bis zu der Einkehr den Bus.