Variante 4

Winnebachseehütte (2.361 m) - Gries im Sulztal (1.569 m) - Brand (1.385 m) - Burgstein (1.424 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Fahrweg, Steig

Anforderungen:

Trittsicherheit, Grundmaß an Schwindelfreiheit; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 3 3/4 Std.

Höhenunterschied:

rund 150 Hm Aufstieg, rund 1100 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

2361 m

Entfernungskilometer:

rund 11 km

Übernachten, einkehren:

Winnebachseehütte, Jausenstation Brand (Brandalm)

Quereinstieg, -ausstieg:

von Gries im Sulztal (Gde. Längenfeld) zur Winnebachseehütte (rund 2 ¼ Std. Aufstieg, rund 1 ¾ Std. Abstieg); von Längenfeld auf altem Fahrweg nach Burgstein (rund 1 Std. Aufstieg, rund 45 Min. Abstieg)


Eine Hütte, ein Bergdorf und zwei Aussichtsterrassen

Von der kleinen, bezaubernden Winnebachseehütte schraubt sich der Steig zunächst in Serpentinen hinunter ins Tal des Winnebachs, in das ein tosender Wasserfall herabstürzt. In der Folge wandern wir den Hang über dem Tal entlang sanft abwärts. Wer etwas Acht gibt, entdeckt hier auf den Steinen zahlreiche Gletscherschliffe. Es handelt sich um eine alpine Szenerie, die man durchschreitet, ehe der Steig weiter unten in den Wald hineinzieht. Ein Fußweg verläuft dann recht steil hinab zu den Häusern von Winnebach, anschließend gelangen wir über einen asphaltierten Fahrweg in das pittoreske Bergdorf Gries im Sulztal (rund 1 ¾ Std. bis hierher).
Man geht im Ort ein paar Schritte nach Westen, überquert bei der ersten Gelegenheit den Fischbach und wandert talauswärts. Dabei folgen wir dem Nederweg, einem alten Fahrweg, der meist sanft absteigend im Wald verläuft. Knapp vor Längenfeld leitet dann ein Fahrweg empor auf das Plateau Brand. Dort steht ein einzelner Bauernhof mit Jausenstation - die so genannte Brandalm. Eine Einkehr lohnt sich allemal, die Aussicht über das Ötztal erweist sich als außergewöhnlich. Von hier wandert man Richtung Burgstein, bald zieht ein Steig an- bzw. absteigend im Wald dahin. Im Anschluss an eine kleine Schlucht rücken gleich die ersten Häuser von Burgstein ins Blickfeld. Durch Wiesen gelangen wir schließlich in die Siedlung, die sich wie Brand auf einem Wiesenplateau über dem mittleren Ötztal befindet. Aussicht genießen und Sonne tanken lautet das Motto.

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