Etappe 16

Vernagthütte (2.755 m) - Breslauer Hütte (2.844 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 2 Std.

Höhenunterschied:

rund 300 Hm Aufstieg, rund 250 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

2860 m

Entfernungskilometer:

rund 7 km

Übernachten, einkehren:

Vernagthütte, Breslauer Hütte

Quereinstieg, -ausstieg:

von Vent über das Vernagtegg zur Vernagthütte (rund 3 ½ Std. Aufstieg, rund 2 ½ Std. Abstieg); von der Bergstation Stablein des Sessellifts Wildspitze (Talort Vent) zur Breslauer Hütte (rund 1 ½ Std. Aufstieg, rund 1 ¼ Std. Abstieg)

Tagestipp: Urkundholm (3134 m) von der Breslauer Hütte (rund 1 Std. Aufstieg, rund 45 Min. Abstieg); Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; Bergweg rot


Über dem Rofental unterwegs

Die stattliche Vernagthütte steht auf einer Seitenmoräne des Großen Vernagtferners. Von dem Schutzhaus führt der Seufertweg hinaus zur Breslauer Hütte am Fuß der Ötztaler Wildspitze. Die überwiegende Zeit sind wird dabei in den Hängen über dem Rofental unterwegs.
Man wandert zunächst den Hang vor der Hütte hinunter und steigt dann linker Hand ins Tal des Vernagtbachs ab. Von hier öffnet sich ein großartiger Blick zum Großen Vernagtferner mit der Hochvernagtspitze im Norden bzw. Nordwesten. In dem Tal lässt sich außerdem eine wunderbare Farbenkombination erleben. Grüne Wiesen, rötlich-braune Felsen (u. a. in der Steilwand unter der Hochvernagtspitze) sowie weiße bzw. graue Gletscherflächen ergeben ein farblich ebenso abwechslungsreiches wie harmonisches Bild.
Wir überqueren den Vernagtbach und gehen auf der gegenüberliegenden Seite hinauf zu den flachen Böden am Platteiberg. Ab dem Platteiberg verläuft die Tour nur noch über dem Rofental. Man quert anschließend das Platteikar, wenig später leitet der Steig durch das Mitterkar (hierher leicht an- bzw. absteigende Passagen). Direkt über dem Mitterkar erhebt sich die Ötztaler Wildspitze, die ein ungewohntes, weil felsiges Gesicht präsentiert. Jetzt fehlen uns nur noch ein paar Meter hinunter zur Breslauer Hütte. Bei dem Schutzhaus heißt es die Aussicht genießen: Gegenüber ragt unter anderem die Kreuzspitze empor, der Hausberg von Gletscherpfarrer Franz Senn, im Südwesten zeigen sich Hochjochferner und die formschöne Weißkugel.

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