Etappe 10

Obergurgl (1.907 m) - Langtalereckhütte (2.430 m) - Hochwildehaus (2.866 m) - Ramolhaus (3.005 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Fahrweg, Karrenweg, Steig, Pfad

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, Ausdauer; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

Gletscherpassage auf dem Gurgler Ferner (im Bereich der Route flach und spaltenfrei)

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung, Steigeisen, Pickel und Seil für Gletscher nicht erforderlich

Gehzeit:

rund 7 Std.

Höhenunterschied:

rund 1600 Hm Aufstieg, rund 500 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

3.005 m

Entfernungskilometer:

rund 16 km

Übernachten, einkehren:

David's Hütte, Schönwieshütte, Langtalereckhütte, Hochwildehaus, Ramolhaus

Quereinstieg, -ausstieg:

von Obergurgl über den Ramolweg zum Ramolhaus (rund 4 Std. Aufstieg, rund 3 Std. Abstieg)


Abwechslung ist Trumpf

Äußerst abwechslungsreich ist diese Etappe. Am Beginn steht die Passage durch den jahrhundertealten Obergurgler Zirbenwald, man überquert später den Gurgler Ferner, die Etappe endet schließlich beim in 3005 Meter Höhe liegenden Ramolhaus.
Wir orientieren uns im Zentrum von Obergurgl taleinwärts und folgen ab David`s Hütte dem alpinen Erlebnisweg durch den Obergurgler Zirbenwald. Die Route mündet später in den Fahrweg zur Schönwieshütte ein. Der Fahrweg leitet an der Hütte vorbei, legt einen Linksbogen ein und führt - nach einer kurzen Abwärtspassage - in den Hängen über dem Gurgler Tal meist gemächlich ansteigend zur Langtaler - eckhütte (die letzten Meter wieder etwas abwärts, rund 2 Std. bis hierher). Anschließend zieht der Steig hinunter ins Langtal, überquert das Tal und leitet jenseits steil empor zur Moräne des Gurgler Ferners. Auf der Moräne wandert man parallel zum Gletscher wieder sanft nach oben zum Hochwildehaus (rund 2 Stunden ab Langtalereckhütte). Vom Hochwildehaus nehmen wir vorerst dieselbe Route retour, um in ungefähr 2.700 Meter Höhe links hinunter zum Gurgler Ferner zu steigen. Der Gletscher wird im untersten, flachen Bereich in nordwestlicher Richtung überquert (keine Markierungen am Gletscher). Jenseits helfen Eisentritte über eine Felsplatte hinweg, es geht zunächst ein Stück eher gemächlich ansteigend dahin, ehe der Steig in Serpentinen den steilen Hang hinauf leitet und später in die Zustiegsroute von Obergurgl zum Ramolhaus mündet. Der folgen wir hinauf zum Ramolhaus am Köpfle. Im allerletzten Abschnitt führt der Steig wieder in Serpentinen in steilem Gelände nach oben. Sagenhaft am Ziel das Panorama der Hochgebirgsund Gletscherwelt von Obergurgl.

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