OBERGURGL-HOCHGURGL VON GESTERN BIS HEUTE
Schon 1840 kann Gurgl Besucher aufweisen, vorwiegend Forscher und Landschaftsmaler, die im Haus Kuraten (Widum) untergebracht werden. Vor dem 1. Weltkrieg stehen bereits 14 Bauernhöfe in Gurgl, im höchstgelegenem Kirchdorf Europas, und bewirtschaften das Land.
1931 müssen der Schweizer Physiker Professor Auguste Piccard uns sein Assistent Paul Kipfer nach einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Stratosphären-Ballon auf dem Gurgler Ferner notlanden. Das Dorf Gurgl wird durch die Weltpresse bekannt.
1939 ändert sich das Erscheinungsbild von Gurgl durch den Andrang der Touristen. Aus den ländlichen Höfen entwickeln sich die beiden Orte Obergurgl und Untergurgl, etwas später der dritte Ort Hochgurgl.
Heute verfügt Obergurgl-Hochgurgl über 4.230 Gästebetten und beherbergt jährlich über 100.000 Gäste. Der Großteil der Besucher kommt aus Deutschland, Großbritannien, Österreich und den BENELUX-Ländern.




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